Betriebskosten für einen Tag Bergbahnen

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Diesel für Pistenfahrzeuge,
Energie für Sessellifte
und Wasser für über 600 Schneekanonen...

Input will wissen, wo genau diese 290'000 Franken hinfliessen und rechnet sich quer durch das Skigebiet Arosa-Lenzerheide.
Am meisten Geld gibt das Skigebiet Arosa-Lenzerheide für die Bahnen aus, die regelrechte Energiefresser sind. Die Sessellifte laufen teils acht Stunden pro Tag, ohne Unterbruch. Von den insgesamt 290'000 Franken werden allein 140'000 Franken für die Bahnen ausgegeben.

Die Pistenpräparation ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Hätte das Skigebiet Arosa-Lenzerheide diesen Winter keine Schneekanonen und -Lanzen gehabt, so hätte es an Weihnachten einen grossen Teil seiner Pisten nicht öffnen können.

Für die Beschneiung, die Pistenmarkierungen, die Wasser- und Energiekosten gibt das Skigebiet zwischen 25'000 und 30'000 Franken pro Tag aus.

Geld wird aber nicht nur ausgegeben, um auf den Berg zu kommen, sondern auch, um wieder runterzukommen.

Viele der Arbeiten, die in einem Skigebiet anfallen, sieht der Gast nicht. Sie werden ausserhalb der Betriebszeiten durchgeführt. Auch in dieser Zeit wird viel Geld ausgegeben. Die Sicherheit beispielsweise, also das Lawinensprengen, die Pistenmarkierungen, die Patrouille und die Pistenrettung verschlingt täglich 25'000 Franken.

Für das Präparieren der Pisten und für den Diesel der Pistenmaschinen müssen jeden Tag 43'000 Franken in die Hand genommen werden. Zudem fallen täglich Kosten an für Marketing, Information oder Abgaben an die Grundeigentümer: 52'000 Franken jeden Tag.

In Nullkommanix läppert sich so mehr als eine Viertelmillion Franken pro Tag zusammen. Als Vergleich: Ein Betriebstag im Zoo Zürich kostet 70'000 Franken, und das Verkehrshaus Luzern gibt jeden Tag 60'000 Franken aus, um den Betrieb sicherzustellen.

Quelle: SRF Online

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